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Pressemeldungen

aus der Meppener Tagespost

Barrierefreier StadtBus in Meppen

Durch das am 01.05.2002 in Kraft getretene Bundesgleichstellungsgesetz sollen Gleichstellung und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung durchgesetzt werden. Sie sollen zu allen Lebensbereichen einen umfassenden Zugang und eine uneingeschränkte Nutzung haben.Menschen mit Behinderung soll die Gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gesellschaft ermöglicht werden. Die Frage der Mobilität ist dabei in unserer heutigen Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung können vielfach nicht mehr mit einem eigenen Verkehrmittel fahren, so daß für sie der Zugang zum ÖPNV ein entscheidender Faktor in ihrer Lebensqualität sein kann.

Die konkrete Umsetzung der Barrierefreiheit im ÖPNV überlässt der Gesetzgeber den Aufgabenträgern (Landkreisen), die durch den Nahverkehrsplan auf die Gestaltung des Linienverkehr Einfluß nehmen können.Da aber keine zusätzlichen Mittel bereitgestellt wurden, kann es noch lange dauern, bis ein lückenloser barrierefreier ÖPNV in allen Regionen verwirklicht ist. Die Stadt Meppen setzt sich seit schon seit vielen Jahren erfolgreich für die Barrierefreiheit ihrer  behinderten Menschen ein. Ein wichtiger Baustein ist dabei auch der StadtBus. Damit beispielweise ein Fahrgast mit Rollstuhl den Bus in Anspruch nehmen kann, reicht es nicht aus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein geeigneter Bus fährt, er muß sich vielmehr fest darauf verlassen können.

 Zwischen der Stadt Meppen und der Firma Levelink wurde deshalb vereinbart, dass ab den 01.03.2003 im Stadtverkehr grundsätzlich nur noch Niederflurbusse mit Einstiegshilfe eingesetzt werden. Für einen reibungslosen und bequemen Ein- und ausstieg behinderter Menschen ist es erforderlich, dass die Haltestellen mit Hochbordanlagen versehen sind. Im StadtBus- Verkehr ist die weit überwiegende Zahl (ca. + 90 %) von Haltestellen entsprechend ausgestattet. Die Stadt wird sich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel dafür einsetzen, dass alle Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden.

Behindertengerechte Busse und Haltestellen sind nicht nur für Menschen mit Behinderung von großem Vorteil. Ein sehr großer Teil der Fahrgäste sind gehbehinderte ältere Menschen sowie Frauen mit Kinderwagen. Diese Fahrgastgruppen profitieren in gleicher Weise von einem barrierefreien ÖPNV.